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Rund um den Darm

Reizdarmsyndrom

Reizdarmsyndrom und Histaminintoleranz

Verdauungsprobleme und -beschwerden sind mittlerweile zu einer Volkskrankheit geworden. Immer mehr Menschen leiden unter Darmproblemen, besonders auch unter der Erkrankung des Reizdarmsyndroms. 

Das Reizdarmsyndrom ist eine chronische Darmerkrankung mit folgender Symptomatik:

  • Bauchschmerzen
  • Völlegefühl
  • Blähungen
  • Durchfall
  • Verstopfungen

Bei Menschen mit einem Reizdarmsyndrom ist die Rate der Nahrungsmittelunverträglichkeiten etwas drei Mal so hoch wie bei gesunden Personen. 

Studien haben gezeigt, dass 50% der Reizdarmbetroffenen eine Histaminintoleranz aufweisen. Betroffene haben mehr Histaminrezeptoren im Darm als gesunde Menschen ohne Reizdarm. Ein zu hoher Histaminspiegel im Verdauungstrakt kann sich auf den Stuhlgang auswirken, z.B. durch zu weichen oder zu harten Stuhl. Forscher gehen davon aus, dass aufgrund der geschädigten Darmschleimhaut dsa Enzym DAO nur unzureichend funktioniert und somit Histamin nicht ausreichend abgebaut wird. Es kommt zu einem Histaminüberschuss im Darm mit der dazugehörigen Symptomatik: Blähungen, Schmerzen, Durchfall, usw. Dieses Phänomen wurde auch bei anderen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa festgestellt. Oft verschwindet die Histaminintoleranz, sobald die ursächliche Darmerkrankung therapiert wurde. 

Ernährungstherapie Reizdarmsyndrom

Reizdarmbetroffene sollten mit Hilfe eines erfahrenen Therapeuten ihre Ernährung umstellen. Eine fodmaparme und histaminarme Diät kann helfen, die Symptome in den Griff zu bekommen. Betroffene sollten außerdem eine Darmsanierung durchführen, um die gereizte Darmschleimhaut und die Darmflora aufzubauen. Die Therapie sollte mit einem Therapeuten abgestimmt werden. 

Low Fodmap Diät

Die Abkürzung Fodmap bezeichnet die Kohlehydratarten, die bei dieser Diät zu meiden sind: Fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide sowie Polyole. Auf schlecht verdauliche Kohlenhydrate, die im Darm zu gären beginnen, wird bei der Low-Fodmap-Diät verzichtet. Nahrungsmittel mit einem hohen Fodmap-Gehalt werden durch solche mit einem geringen Fodmap-Gehalt ersetzt. 

Diese Diät hat sich in klinischen Versuchen als sehr erfolgreich erwiesen. In 75% der Fälle wird durch die Low-Fodmap-Diät eine Besserung der Beschwerden erzielt. Es lohnt sich also, auf diese Diät bei Reizdarmsyndom umzusteigen. Am besten erfolgt die Umstellung uner professioneller Beratung und Begleitung. 

Kontakt

Histaminikus GmbH

Im Kahlenbruch 13a | 66693 Mettlach
Mail: mail@histaminikus.de
Telefon: 06865 / 186 43 05

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